Das Pfadiheim Buech gehört jetzt der Pfadi!

Pfadiheim Buech

Endlich ist es geschafft! Nach 18 Monaten Spendensammlung konnte die Pfadi Meilen-Herrliberg im November mit dem Kanton Zürich den Kaufvertrag für die Liegenschaft Buech unterschreiben. Das Haus wird also auch in Zukunft als Pfadiheim genutzt werden können. 

 

Vier Jahre ist es her, seit der Vorstand der Pfadi Meilen-Herrliberg den Besitzer des Pfadiheims, den Kanton Zürich, bezüglich Renovationsarbeiten kontaktierte. Anstelle einer zustimmenden Rückmeldung erklärte das zuständige Immobilienamt, dass der Kanton die Liegenschaft, auf der das Pfadiheim Buech steht, veräussern will. Für die Pfadis der Abteilung Meilen-Herrliberg war aber damals bereits klar, dass sie das alte Bauernhaus behalten wollen. Nach ersten Abklärungen wurde deutlich, dass das Haus nur durch einen Kauf in den Händen der Pfadis verbleiben konnte. So begannen die Verhandlungen, Vorstandssitzung reihte sich an Vorstandssitzung. Aufgrund der zahlreichen Investitionen, welche die Pfadi in den vergangenen 40 Jahren getätigt hatte, offerierte das Immobilienamt den Pfadis die Liegenschaft für 920'000 Franken. Das ist viel Geld für eine Pfadiabteilung – man entschied sich deshalb, mit einer Spendensammlung die nötigen Gelder für den Kauf aufzubringen.

 

Am 7. November war es also soweit, und der Kaufvertrag für die Liegenschaft Buech konnte in Meilen unterzeichnet werden. Dank eines zinslosen Überbrückungsdarlehens konnte der Kauf vollzogen werden. Am selben Abend findet dann in der Buech eine Weihnachtsfeier statt, denn die Pfadi Meilen-Herrliberg darf gleich dreifach feiern: Einerseits kann die Buech als „Weihnachtsgeschenk“ den Pfadis übergeben werden, andererseits werden die Abteilung Meilen-Herrliberg 80 Jahre (gegründet am 12. Dezember 1936) und das Pfadiheim 40 Jahre (1. Mietvertrag ab 1. April 1976) alt. Diese Buech-Weihnacht bildet den Abschluss eines anstrengenden, aber durchaus erfolgreichen Pfadi-Jahres. 

 

Die Spendensammlung für den Kauf des Hauses ist abgeschlossen. Das Haus hat unterdessen aber einen aufgestauten Renovationsbedarf im Umfang von über CHF 210'000. In Etappen, nach Verfügbarkeit der Mittel und mit viel Eigenleistungen der Pfadis sollen schon im Februar 2017 die Fenster und Läden der Liegenschaft ersetzt und aufgebessert werden. Der Mittelteil des Hauses soll mittels einer Fassadenisolation energetisch optimiert werden. Im Inneren soll durch die Pfadileiter ein getäferter Raum restauriert und gemalt werden; ausserdem wird die Heizungs- und Elektroinstallation angepasst. Im Aussenbereich soll ein Lagerfeuerplatz mit einer Sitzstufenarena für den Pfadibetrieb entstehen. Auch für die Ausführung der anstehenden Renovationsarbeiten ist die Stiftung Pfadiheim Buech weiterhin auf Spenden angewiesen.